3 Tage Fieber

Steigt um den ersten Geburtstag herum das Fieberthermometer auf über 39 Grad und geht einher mit Halsschmerzen, Durchfall und Übelkeit, deutet dies auf eines hin: das Dreitagefieber. Wie der Name es sagt, hält der Zustand etwa drei Tage an, dann verschwindet das Fieber so plötzlich wie es gekommen ist. Es folgt ein rötlicher Ausschlag auf der Haut, der nach weiteren drei Tagen verschwindet. Nun ist das Kind lebenslang immun gegen den Verursacher, ein Herpes-Virus.

Gegen das Fieber hilft zunächst einmal: Ruhe bewahren. Bevor man zu Medikamenten, Fiebersäften oder -zäpfchen greift, können die guten alten Wadenwickel helfen, den Fieberanstieg zu bremsen. Oder man bedient sich des Naturheilmittels der Schüßler-Salze, frei erhältlich in jeder Apotheke. Mit Salz Nummer 3 (bei erster Erwärmung) und Nummer 5 (ab 39 Grad) kann das Fieber-Übel von Beginn an eingedämmt werden, ohne es “abzuschalten”. Das Dreitagefieber tritt meist zwischen dem sechsten und 36. Lebensmonat auf, die Erreger werden mit der Atemluft übertragen. Ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es zum Fieber.

Fieber ist zunächst einmal ein normales, sogar gewünschtes, Abwehrverhalten des Körpers. Doch bei manchen Kindern kann es auch zu einem Fieberkrampf kommen. Dann ist schnelles Handeln gefragt. Zuckungen, Krämpfe, Blaufärbung der Lippen sind Signale, auf die man sofort mit einem Fieberzäpfchen reagieren sowie den Arzt aufsuchen sollte. Außer in derartigen schweißtreibenden Notfällen ist Coolness gefragt. Kind beobachten und viel zu trinken geben, heißt die Devise. Ein Bettchen mit einer leichten Decke ist nahezu alles, was es braucht. Bei Besserung kann eine Suppe mit lustigen Sternchen oder Piraten Wunder bewirken.

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