Masern

Bei Masern handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die mit einem typischen Hautausschlag einhergeht. Da im Verlauf der Krankheit auch schwere Komplikationen auftreten können, empfehlen viele Kinderärzte eine Impfung dagegen. Die erste Impfung erfolgt im Alter von etwa einem Jahr, eine zweite Injektion kann dann bereits vier Wochen später verabreicht werden.

Das Virus verursacht zuerst grippeähnliche Symptome mit teilweise hohem Fieber. Die Kinder sind sehr lichtempfindlich und abgeschlagen, dazu kommen noch ein bellender Husten, Halsschmerzen und eventuell eine Bindehautentzündung. Charakteristisch sind auch weiße Beläge auf den Schleimhäuten in der Mundhöhle. Etwa am dritten Tag der Erkrankung zeigt sich dann ein roter Ausschlag im Mund- und Rachenraum.

Nach drei bis fünf Tagen ist diese erste Krankheitsphase überstanden, anschließend folgt ein erneuter Fieberschub zusammen mit der Entstehung des typischen Hautausschlages. Zuerst hinter den Ohren, breitet sich dieses rote Exanthem übers Gesicht, den Hals und schließlich über den ganzen Körper aus. Lediglich die Handflächen und die Fußsohlen bleiben von dem großflächigen Ausschlag verschont.

Etwa am vierten Tag dieser zweiten Krankheitsphase hat der Ausschlag die Füße erreicht, dann klingt das Fieber normalerweise langsam ab. Nach und nach verblasst nun das Exanthem, und auch die anderen Symptome klingen ab. In den meisten Fällen ist die Diagnose für den Arzt nicht schwierig, da vor allem der Hautausschlag und die Erscheinungen im Mund- und Rachenraum sehr typisch für eine Maserninfektion sind.

Bei Masern gibt es keine geeignete medikamentöse Therapie, es können nur die Symptome gelindert werden. Wichtig ist strenge Bettruhe und ein Abdunkeln des Raumes wegen der erhöhten Lichtempfindlichkeit. Wenn ein Kind eine Maserinfektion durchgemacht hat, besteht in der Regel eine lebenslange Immunität. Da die Krankheit hochansteckend ist, sollte jeglicher Kontakt zu anderen Kindern vermieden werden. Aufgrund der empfohlenen Impfung kommt es heutzutage nicht mehr so häufig zu Maserninfektionen.

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