Mumps

Mumps gehören zu den typischen Kinderkrankheiten und werden von einem Virus verursacht. Da es im Verlauf der Erkrankung in Einzelfällen zu schweren Komplikationen kommen kann, werden die meisten Kinder gegen diese hochansteckende Erkrankung geimpft. Eine gefürchtete Komplikation bei männlichen Kinder ist das Risiko, später zeugungsunfähig zu sein. Eine weitere schlimme Komplikation ist die Entwicklung einer Hirnhautentzündung, welche sich zuerst durch starke Kopfschmerzen bemerkbar macht.

Wie die meisten Kinderkrankheiten, beginnen auch Mumps mit allgemeinen Krankheitssymptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und mangelndem Appetit. Nach spätestens zwei Tagen kommt es dann zum charakteristischen Symptom der Mumps, einer Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, die sehr schmerzhaft sein kann. Das Gesicht ist aufgedunsen, und es entstehen die für Mumps typischen Hamsterbacken.

Fieber ist bei Mumps eher selten, wenn, dann steigt die Körpertemperatur nur ganz leicht an. Die Schwellung der Ohrspeicheldrüse betrifft in einigen Fällen nur eine Seite, aber meistens schwillt die andere Seite nach wenigen Tagen ebenfalls an. Von der Schwellung können durchaus auch andere Speicheldrüsen betroffen sein, oder auch benachbarte Lymphknoten. Da auch die Mundschleimhaut entzündet ist, ist das Kauen enorm schmerzhaft, so dass die Kinder kaum Nahrung zu sich nehmen.

In der Regel hat der Arzt keine Probleme, Mumps zu diagnostizieren, da die Schwellung der Ohrspeicheldrüse ein eindeutiges Symptom ist. In wenigen Fällen kommt es nicht zu einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse, so dass der Arzt einen Antikörpernachweis im Blut des Kindes vornehmen muss. Die Erreger können auch im Speichel, im Urin oder der Gehirnflüssigkeit nachgewiesen werden.

Mumps können nicht direkt mit Medikamenten behandelt werden, denn nur Bakterien können durch eine Antibiotika-Therapie ausgemerzt werden. Der Arzt kann nur fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente verschreiben. Die Schwellung kann auch durch kühlende Umschläge gemindert werden. Bettruhe ist sehr wichtig, außerdem sollte nur breiige Nahrung mit wenig Säure angeboten werden. Auch wenn die Drüsen wieder abgeschwollen sind, können andere Kinder noch etwa eine Woche lang angesteckt werden.

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