Windpocken

Die Windpocken werden vom Varicellen Virus ausgelöst, das nach der Erstinfektion im Körper verbleibt und später zu einer Gürtelrose oder einer Herpes-Infektion führen kann. In der Regel treten bei einer Windpocken-Infektion keine Komplikationen auf, doch die Krankheit an sich ist für Kinder sehr schlimm, da der Hautausschlag stark juckt. Um den Kindern dies zu ersparen, und auch um spätere Narben zu vermeiden, empfehlen die meisten Kinderärzte eine Schutzimpfung gegen Windpocken.

Auch die Windpocken beginnen mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl, mit Kopf- und Gliederschmerzen sowie einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur. Erst wenn sich der typische großflächige Ausschlag zeigt, kann die Diagnose Windpocken eindeutig gestellt werden. Es kann gleichzeitig zu verschiedenen Formen des Ausschlages kommen, die kleinen roten Flecken breiten sich nach und nach über den ganzen Körper aus. Es können im Verlauf auch Bläschen entstehen, und die Kinder leiden sehr unter dem quälenden Juckreiz. Die Erkrankung dauert immerhin 10 Tage, was für Kinder eine enorme Belastung bedeutet.

Das Exanthem ist bei den Windpocken dermaßen charakteristisch, dass die Diagnose vom Arzt auf Anhieb gestellt werden kann. Die Therapie der Windpocken besteht in erster Linie darin, den schlimmen Juckreiz zu lindern. Die Kinder sollen möglichst nicht kratzen, da ansonsten schlimme Narben zurückbleiben könnten. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die betroffenen Hautareale nicht von Bakterien besiedelt werden, da es ansonsten zu schweren Hautinfektionen kommen kann. Der Juckreiz kann durch die Gabe von Antihistaminika gelindert werden, außerdem gibt es spezielle Zinkschüttelmixturen, welche auf die Haut aufgebracht werden können. Salben sollten nach Möglichkeit nicht verwendet werden, da das Risiko von bakteriellen Infektionen sonst steigt.

Ganz selten kommt es infolge der Windpocken zu Komplikationen wie einer Lungenentzündung oder einer Hirnhautentzündung. Die Kinder sollten während der Erkrankung jeglichen Kontakt zu anderen Kindern vermeiden, da sich die Erkrankung durch Tröpfcheninfektion schnell ausbreiten kann.

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