Behinderte Kinder

Die meisten Kindern kommen vollkommen gesund zur Welt, doch in einigen Fällen kann es Entwicklungsstörungen während der Schwangerschaft geben, so dass ein Kind behindert zu Welt kommt. Dank der fortschrittlichen Pränataldiagnostik, können mögliche Behinderungen des Fötus meistens bereits bei den Vorsorgeuntersuchungen festgestellt werden.

Zwischen der 10. und der 14. Schwangerschaftswoche wird der Gynäkologe eine Messung der Nackenfalte vornehmen, um eventuelle Chromosomenstörungen diagnostizieren zu können. Die fortschrittlichen Methoden der Pränataldiagnostik haben den großen Vorteil, dass die werdenden Eltern sich auf das Leben mit einem behinderten Kind optimal vorbereiten können. Die Diagnostik sollte jedoch nicht übertrieben werden, um nicht unnötig Ängste bei der Schwangeren aufzubauen.

In vielen Fällen ist eine Behinderung zwar bereits in der Schwangerschaft erkennbar, das genaue Ausmaß der Beeinträchtigung zeigt sich jedoch erst nach der Geburt. Wenn in der Familie der werdenden Eltern bereits bestimmte Behinderungen aufgetreten sind, wird der Arzt zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten. Durch diese Untersuchung lässt sich vor allem ein mögliches Down-Syndrom feststellen.

Ab einem Alter von 35 Jahren steigt das Risiko, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, enorm an, so dass ältere Erstgebärende von ihrem Frauenarzt intensiver überwacht werden. In vielen Fällen wird auch ein so genannter Triple-Test durchgeführt, dessen Ergebnisse jedoch häufig verfälscht sind. Auch Auffälligkeiten bei der Fruchtwasseruntersuchung sind nicht immer zuverlässig, so dass es keine 100-prozentige Garantie gibt. Häufig sind die Behinderungen auch so gering, dass sie im Mutterleib noch nicht feststellbar sind. In einem frühen Stadium der Schwangerschaft hat die Schwangere dann die Möglichkeit, über eine Abtreibung nachzudenken, wenn schwerwiegende Behinderungen zu erwarten sind.

Viele Schwangere machen sich große Vorwürfe, dass sie durch falsches Verhalten während der Schwangerschaft die Behinderung verursacht haben könnten. Dies ist jedoch in den seltensten Fällen der Fall, außer die werdende Mutter hätte während der Schwangerschaft geraucht, übermäßig Alkohol konsumiert, oder bestimmte Medikamente eingenommen.

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