Entwicklung im 1. Jahr – vom Neugeborenen zum Kleinkind

Das erste Lebensjahr ist für junge Eltern wahrscheinlich das spannendste überhaupt, denn nie wieder schreitet die Entwicklung des Kindes so schnell voran, wie in den ersten 12 Monaten. Fast täglich kann man eine Weiterentwicklung bemerken, denn Babys lernen enorm schnell. Jeder Tag kann neue Überraschungen für die Eltern bereithalten, so dass es sich vielleicht lohnt, alle Entwicklungsschritte in einem Album oder einem Tagebuch festzuhalten.

baby-entwicklungJedes Kind hat jedoch sein ganz eigenes Tempo, so dass es unsinnig ist, sich an irgendwelche Entwicklungskalender zu klammern, um zu überprüfen, ob mit dem Kind auch alles in Ordnung ist. Im ersten Lebensjahr gibt es mehrere Vorsorgeuntersuchungen, so dass der Arzt rechtzeitig feststellen würde, falls die Entwicklung des Kindes Anlass zur Besorgnis gibt. Die Angaben in solchen Kalendern stellen also nur Richtwerte dar, denn wenn keine Behinderung vorliegt, hat noch jedes Kind sprechen und laufen gelernt.

Mit etwa fünf Monaten beginnt der Säugling, sich vom Bauch auf den Rücken zu drehen, etwas später auch umgekehrt. Bei den meisten Babys brechen in einem Alter von sechs Monaten die ersten Milchzähnchen durch. Mit etwa acht bis neun Monaten beginnen Babys zu krabbeln, andere tun dies auch erst mit 10 Monaten, oder überspringen diesen Entwicklungsschritt komplett. Frei sitzen kann ein Baby etwa im Alter von neun Monaten, so dass man es vorher, auch nicht mit Stützen, hinsetzen sollte, damit es nicht zu späteren Haltungsschäden kommt. In dieser Zeit können Eltern auch ein vermehrtes Brabbeln mit deutlicher Silbenbildung wahrnehmen.

Mit etwa 10 bis 11 Monaten wird das Baby versuchen, sich an Möbeln zum Stehen hochzuziehen, einige Kinder lernen in diesem Alter sogar schon das Laufen. Die meisten Kinder lernen das Laufen jedoch erst zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat. Große Entwicklungsschritte kündigen sich meistens dadurch an, dass das Baby auffallend unruhig und teilweise auch unzufrieden ist. Es möchte ständig dazulernen und ärgert sich einfach, wenn es noch nicht so ganz klappt. Wenn das Ziel dann erreicht ist, werden die Eltern wieder ein zufriedeneres und ruhigeres Baby haben. Es wird auch immer wieder schwierige Phasen geben, in denen das Kind seine Grenzen austestet und die Eltern häufig fast an ihre Grenzen bringt.

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