Unruhige Nächte – mit einem Neugeborenen zuhause

baby-schreienEs ist vollkommen normal, dass ein Baby in den ersten Wochen viel schreit, das eine mehr, das andere weniger. Vor allem die Nächte sind für die jungen Eltern sehr anstrengend, zumal die Mutter noch von der Schwangerschaft und der Geburt erschöpft ist. In den ersten Wochen muss das Baby auch während der Nacht mehrmals gestillt werden, oder es sucht einfach die Nähe seiner Eltern. Falls das Baby mit der Flasche ernährt wird, sollte der Vater seine Frau so gut es geht entlasten, und sich während der Nacht auch mit um das Kind kümmern.

Viele Babys schlafen wesentlich ruhiger, wenn sie die Nähe der Eltern spüren. Dennoch scheuen sich viele Paare davor, das Kind zu sich ins Bett zu holen, da sie befürchten, dass es später dann nicht in seinem eigenen Bettchen schlafen wird. Doch gerade in den ersten Wochen ist der Kontakt so wichtig, dass man das Baby im Grunde gar nicht genug bei sich haben kann. Wer es dennoch nicht im eigenen Bett schlafen lassen möchte, der kann auch das Kinderbettchen an das Elternbett ranschieben, so dass bei Bedarf die Hand schnell beim Baby ist. Vielen Babys hilft es auch, wenn sie in einer Wiege oder einem Körbchen schlafen, welche die sanften Bewegungen im Mutterleib imitieren.

Eltern sollten es vermeiden, ihre Kinder stundenlang in der Wohnung herumzutragen, um es zu beruhigen. Besser ist es, das Baby im eigenen Bettchen zu trösten, damit es merkt, dass es nicht alleine ist, aber lernt, sich wieder alleine zu beruhigen. Wenn das Baby ein paar Monate alt ist, und nachts immer noch häufig schreit, oder auch nicht alleine einschlafen will, können die Eltern die Ferber-Methode anwenden. Es handelt sich dabei nicht um ein Schreien-Lassen, wie es immer noch von Kritikern zu hören ist, sondern um eine erfolgreiche Methode, die Kindern hilft, alleine einzuschlafen, ihnen aber dennoch zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Das Kind wird ins Bettchen gelegt, und nach einem Gute-Nacht-Ritual verlassen die Eltern das Zimmer. Wenn das Kind dann schreit, betreten die Eltern nicht sofort den Raum, sondern warten etwa zwei bis drei Minuten. Das Kind wird dann im Bettchen beruhigt, ohne es herauszunehmen, und der Raum anschließend wieder verlassen. Wenn das Kind wieder schreit, wird jedes Mal etwas länger gewartet, bis man das Zimmer betritt. Auf diese Weise hat das Kind die Möglichkeit, sich alleine wieder zu beruhigen, es merkt aber auch, dass Mama und Papa immer wieder kommen.

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