Entwicklung des Fötus – im Mutterleib

Sonntag, 17. Mai 2009 13:40

fetus

Die Entwicklung des Kindes im Mutterleib ist ein wahres Wunder, denn nach und nach entsteht neues Leben. In den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten wird noch vom Embryo gesprochen, erst dann wird das kleine Geschöpf zum Fötus.

In den ersten 12 Wochen verläuft die Entwicklung am schnellsten, denn in dieser Zeit werden alle lebenswichtigen Organe

angelegt. Während dieser Zeit können auch die meisten Entwicklungsfehler entstehen, so dass es in den ersten drei Monaten am ehesten zu einer Fehlgeburt kommen kann. Im Ultraschall können bereits Bewegungen des Kindes und der Herzschlag sichtbar gemacht werden.

Bis zur 15. Schwangerschaftswoche ist das Gesicht des Fötus schon deutlich ausgeprägt, auf dem Kopf sprießen ganz feine Haare, und die Haut wirkt durchsichtig. Der Fötus macht erste Atemübungen, um die Entwicklung der Lungen voranzutreiben. Mit dem Erreichen der 18. Schwangerschaftswoche ist die Organentwicklung fast vollständig abgeschlossen, so dass von nun an vor allem das Wachstum im Vordergrund steht.

Zwischen der 16. und der 25. Woche entwickelt sich eine leichte Körperbehaarung, und die Wimpern und Augenbrauen sowie Fuß- und Fingernägel bilden sich aus. Das ist die Phase, in welcher die Schwangere auch die ersten Kindsbewegungen spüren kann. Die Muskulatur und die

Knochen werden während dieser Zeit kräftiger, die Lunge hat sich enorm entwickelt. Am Ende des fünften Monates, hat der Fötus eine Größe von etwa 20 Zentimetern erreicht.

Ab der 26. Schwangerschaftswoche nimmt der Fötus ordentlich an Gewicht zu. Auch die Entwicklung des Gehirnes macht nun enorme Fortschritte. Obwohl die Knochen wesentlich kräftiger geworden sind, sind sie noch biegsam und weich, damit beim Geburtsvorgang keine Knochenbrüche entstehen, und das Baby auf natürlichem Weg zur Welt kommen kann. Während sich die feine Körperbehaarung, das so genannte Lanugohaar, immer weiter zurückbildet, wird der Haarwuchs auf dem Kopf immer stärker. Die meisten Kinder nehmen bis zur 36. Woche ihre Geburtsposition, nämlich mit dem Köpfchen nach unten, ein.


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Schwangerschaftsbeschwerden – Was ist ganz normal

Sonntag, 17. Mai 2009 13:27

In den meisten Fällen verläuft eine Schwangerschaft ganz normal ohne größere Komplikationen. Die Vorsorgeuntersuchungen erlauben heutzutage eine so gründliche Untersuchung, dass Probleme in der Regel auch rechtzeitig erkannt werden können. Doch auch bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft, kann die werdende Mutter unter allerlei Beschwerden leiden.

Zu den lästigsten Beschwerden gehört mit Sicherheit die Übelkeit in den ersten Wochen. Manche Frauen haben damit

gar keine Probleme, während andere sich kaum mehr aus dem Haus trauen. Normalerweise vergeht die Übelkeit jedoch im Verlauf des vierten Schwangerschaftsmonates oder auch einer kurzzeitigen Einnistungsblutung. Durch die vermehrte Hormonproduktion werden bei den meisten Frauen die Brüste etwas größer, so dass es auch zu unangenehmen Spannungsgefühlen kommen kann.

schwangerschaft-toiletteWeitere typische Beschwerden treten erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf, wenn der Umfang des Bauches zugenommen hat und im Körper der Frau starke Veränderungen stattfinden. Die wachsende Gebärmutter drückt irgendwann auf den Magen, so dass es häufiger zu Sodbrennen kommen kann. Der verstärkte Druck auf die Blase führt dazu, dass die Schwangere nun häufiger die Toilette aufsuchen muss, oder auch einmal spontan etwas Urin verlieren kann. Der Darm wird gegen Ende der Schwangerschaft immer träger, damit durch die Bewegungen keine Wehen ausgelöst werden. Die Folge kann eine Verstopfung sein, die durchaus auch zu Hämorrhoiden führen kann.

Das Bindegewebe wird während der neun Monate aufgelockert, so dass viele Frauen nun auch vermehrt zu Krampfadern neigen, so dass das Tragen von Kompressionsstrümpfen zu empfehlen ist. Da auch der Beckenbereich aufgelockert wird, kann es vermehrt zu Rückenschmerzen, vorwiegend im Bereich der Lendenwirbelsäule, kommen. Die Schambeinfuge wird in den letzten Wochen enorm gedehnt, um das Becken für die Geburt zu weiten. Das kann jedoch zu heftigen Schmerzen führen, so dass viele Bewegungen für die werdende Mutter unangenehm sind.

Leicht geschwollene Beine, vor allem in der warmen Jahreszeit, sind während der Schwangerschaft normal, es könnte sich jedoch auch um ein Anzeichen für eine beginnende Gestose handeln. Die meisten Frauen fühlen sich während der Schwangerschaft fröhlich und ausgeglichen, der veränderte Hormonstatus kann jedoch auch zu starken Stimmungschwankungen führen. In den letzten Wochen leiden viele Schwangere unter Schlafstörungen, teils weil der große Bauch einfach im Weg ist, teils weil die Aufregung steigt.


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Vorsorgeuntersuchungen – die ärztliche Begleitung der Schwangerschaft

Sonntag, 17. Mai 2009 13:20

Im Verlauf einer Schwangerschaft werden zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, um den Zustand der Mutter und die Entwicklung des Kindes zu überwachen. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, so dass in den meisten Fällen die neun Monate ohne Probleme vorrübergehen. Dennoch sind regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt wichtig, denn Probleme können jederzeit auftreten und sich in vielen Fällen nicht abzusehen.

Wenn die Schwangerschaft vom Frauenarzt bestätigt

wurde, bekommt die werdende Mutter einen Mutterpass ausgehändigt, in den alle Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen eingetragen werden. Dieser Mutterpass sollte möglichst immer mitgeführt werden, so dass auch ein anderer Arzt im Notfall ausreichend informiert ist. Die Krankenkasse hat eine gewisse Anzahl an Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen, bei Problemen können natürlich auch zusätzliche Untersuchungen notwendig sein.

schwangerschaft-vorsorgeuntersuchungBei den Untersuchungen wird der Arzt meistens einen Ultraschall machen, um die Entwicklung des Kindes zu beurteilen und um Komplikationen rechtzeitig erkennen zu können. Außerdem werden das Gewicht und der Blutdruck der Schwangeren kontrolliert, eine Urinuntersuchung gibt Aufschluss über einen möglichen Schwangerschaftsdiabetes oder eine drohende Blasen- oder Nierenentzündung. Es wird auch öfter der HB-Wert im Blut kontrolliert, um gegebenenfalls eine Eisen-Therapie einleiten zu können.

Mittels eines Teststreifens wird der Arzt auch den pH-Wert der Scheide ermitteln, denn das Milieu sollte leicht sauer sein, um Infektionen zu vermeiden. Der Arzt wird außerdem genau auf vermehrte Wassereinlagerungen achten, da dies ein erstes Anzeichen einer beginnenden Gestose, also einer Schwangerschaftsvergiftung, sein könnte. Wenn Krampfadern festgestellt werden, kann der Arzt der Schwangeren auch Kompressionsstrümpfe verschreiben.

Ab etwa der 24. Schwangerschaftswoche wird bei den Vorsorgeuntersuchungen auch ein CTG gemacht, um die Herztöne des Kindes zu kontrollieren. Im Verlauf der Schwangerschaft werden auch verschiedene Blutuntersuchungen vorgenommen, um zum Beispiel Antikörper gegen verschiedene Erreger nachweisen zu können. Außerdem wird der Arzt einen Abstrich machen, um eine mögliche Clamydien-Infektion feststellen zu können. Anfangs sind Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen, gegen Ende der Schwangerschaft alle zwei Wochen, vorgesehen.


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